Handwerk, Wirtschaft & IT
allgemeines Zivilrecht

Neugründung

Max-Josefs-Platz 16 
83022 Rosenheim 
1. Obergeschoss

Rechtsanwältin Kristin Kirsch
kanzlei@kirschkanzlei.de
Telefon 08031 221 53 13

Rat neu erfunden

Die Anwaltskanzlei im Herzen Rosenheims möchte Leben in das Recht bringen: 

Orientierung am Mandanten, Innovation, Verbindung von Tradition und Moderne.




Die Kanzlei

Drohnen, Bauen 4.0, Blockchain, 3D-Druck-Ersatzteile – Digitalisierung verändert. Als Folge hiervon werden rechtliche Probleme und Streitigkeiten ebenfalls facettenreicher und verlangen nach Juristinnen und Juristen, die dieser Herausforderung interdisziplinär begegnen können. Dieser Ansatz ist Hauptantrieb für mich als Rechtsanwältin, sei es in kleineren Rechtsstreitigkeiten als auch in großen Prozessen. 

Die Interessen des Mandanten in den Mittelpunkt stellen ist eine der Hauptaufgaben der Rechtsberatung. Das erfordert rechtlichen Einsatz, Begeisterung an der Sache sowie enge Zusammenarbeit mit dem Hilfesuchenden.
Ziel ist es in dieser Hinsicht auch, meinen Mandanten für ihre jeweiligen Zwecke so viel juristisches Wissen zu vermitteln, dass sie sich im Rechtsverkehr vorausschauend und sicher bewegen können. Dadurch werden Rechtsstreitigkeiten im Keim erstickt, Rechtspositionen von Grund auf gestärkt und Gerichte langfristig entlastet.

Grund genug also für eine neue Kanzlei, die zurück zu den Wurzeln findet.

  • Prozessvertretung, Rechtsberatung, außergerichtliche Vertretung und Vergleichsverhandlungen, juristische Schulungen

  • für jedes Mandat schriftliche Fallanalysen, individuelle Arbeits- und Merkblätter

  • Vorrangig elektronische Aktenführung in der verschlüsselten, abgesicherten Cloud: jederzeit Abruf Ihrer persönlichen Akte, sicherer Datenaustausch, keine unsichere Kommunikation per Mail nötig

  • Originalunterlagen bleiben in Ihrem Besitz und werden zur Bearbeitung des Mandats im notwendigen Rahmen digitalisiert und geschützt

  • berufsfreundliche Abend- und Samstagsbesprechungen möglich

Rechtsgebiete

Allgemeines Zivilrecht

Das Zivilrecht ist das facettenreichste Rechtsgebiet und greift mit vielen Parallelgebieten ineinander. Jeder Lebensbereich ist dem Zivilrecht unterworfen, so dass es für den Bürger zum “Kernrecht” wird, wenn es darum geht, seine Ansprüche gegenüber anderen Personen im Rechtsverkehr durchzusetzen.


Verträge sind allgegenwärtig und maßgebliches Instrument, um rechtliche Beziehungen zu ordnen. Umso wichtiger ist es, sich auf sie verlassen zu können. Von der Entstehung des Vertrages, über die Durchsetzung von Forderungen bis hin zur Geltendmachung von Sekundäransprüchen im Problemfall bietet das Vertragsrecht in allen Stadien anwaltlichen Handlungsbedarf.

Im Sachenrecht werden die Herrschaftsbeziehungen von Personen über Sachen geregelt. Eigentumsverhältnisse, Nutzungs- und Verwertungs- bzw. Sicherungsrechte wie z.B. Sicherungsgrundschulden stehen hier im Mittelpunkt.

Das Deliktsrecht dient der Abwehr unerlaubter Handlungen und dem Ausgleich der daraus entstehenden Schäden. Tierhalterhaftung, Haftung für Verrichtungsgehilfen oder Elternhaftung sind Beispiele für Unterformen.

Das Deliktsrecht ergänzend sind Anprüche auf Unterlassung und Beseitigung, welche besonders im Nachbarrecht bzw. im WEG (Wohnungseigentumsgesetz) eine wichtige Position einnehmen.

Nach einem Unfall beginnen in den meisten Fällen die Auseinandersetzungen mit den Versicherungen, die den Schaden aus diversen Gründen nicht voll tragen möchten.

IT / Internet

Das Internet hat ein enormes rechtliches Konfliktfeld hervorgebracht. Es ist eines der jüngsten Rechtsgebiete, welches permanent vor neuen Herausforderungen steht. Infolge der zunehmenden Digitalisierung verzahnt es sich immer weiter mit Technik, Wirtschaft und anderen Lebensbereichen.


Der Datenschutz stellt Gewerbetreibende, Freiberufler und generell Anbieter insbesondere nach Erlass der DSGVO vor unangenehme rechtliche Hürden. Ein klares Datenschutzkonzept ist dabei der einzige Weg, diese in den Griff zu bekommen. Hierzu bedarf es nicht immer gleich eines externen Datenschutzbauftragten. Mit individuell erstellten Vorlagen und Formularen lassen sich nach einer Bestandsaufnahme die Anforderungen der DSGVO leicht durch den Verantwortlichen selbst erfüllen.

  • Datenschutzkonzepte für Freiberufler, Gewerbetreibende und Unternehmen

  • Klärung von Datenschutzfragen

  • Erstellung von Datenschutzerklärungen

  • Erstellung von Verarbeitungsverzeichnissen

  • Erstellung von datenschutzrechtlichen Verschwiegenheitsvereinbarungen und Merkblättern

Je nach Nutzerrolle birgt das Internet eine Vielzahl rechtliche Hürden. Der Homepagebetreiber ist mit anderen internetspezifischen Fallstricke konfrontiert (AGB, Datenschutz, Betreiben eines Internetshops) als der klassische User, der bunten Vertriebsangebote ausgeliefert ist, auf die er keinen Einfluss hat. Z.B.:

  • Homepagecheck sowie ggf. Erstellen von rechtlichen Inhalten wie AGB, Impressum, Datenschutzerklärung, Widerrufsbelehrungen, etc.

  • rechtliche Onlineshop- und Plattformkonzepte

  • Abmahnschutz und wettbewerbsrechtliche Abmahnungen

  • Urheberrechtsverletzungen

  • Internetkäufe

Das Internet hat sich dahingehend entwickelt, dass der heutige User hauptsächlich Content selbst generiert. Dass das schwere rechtliche Konsequenzen wie Abmahnungen, Urheberrechtsverletzungen, etc. haben kann, wird meistens zu spät bemerkt. Hier gilt es zum einen als Medienanwender rechtlich vorzusorgen als auch im schlimmsten Fall den Schaden einzudämmen. Insbesondere:

  • Entfernen von negativen Bewertungen (notice and take down) bei Bewertungsplattformen wie Jameda, Google, etc.

  • Haftungsfragen für Social-Media-Kanäle

  • rechtliche PR-Betreuung bei Facebook, Instagram, etc.

  • Abmahnhilfe bei Streaming

Neue Ideen und Entwicklungen benötigen "Möglichmacher", die den Überblick behalten und mit Kompetenz auch über den Tellerrand hinaus das Team pushen. Jedes neue Projekt bedarf dabei eines ganz individuellen Gesamtplans, sei es in Gründungsformen, steuerliche Auswirkungen, rechtliche Beziehungen, öffentliche Anträgen, etc. ...

Handwerk

Das Werkrecht hat viele Gesichter. Von der Kreativbranche, über das klassisches Handwerk bis zu technischen Zukunftsberufen dreht sich jedoch am Ende alles um den geschuldeten Erfolg. Sollte es dabei zu Problemen kommen, gilt es sowohl für den Unternehmer als auch für seinen Kunden, seine jeweiligen Rechte optimal zu nutzen und durchzusetzen.


Eingespannt zwischen Endabnehmer, Unternehmer, Zulieferern und Herstellern kann ein Werk bzw. ein geschuldeter Erfolg jederzeit auf einer Stufe zu Fall gebracht werden und Mängelrechte sowie Rückgriffsrechte auslösen.

Im Bau treffen eine Vielzahl von Unternehmern aufeinander, die ihre Werke zu einem großen Ganzen zusammenfügen müssen. Ein Ausfall kann zu folgenreichen Kettenreaktionen und schweren finanziellen Einbußen beim Bauenden führen.

Wer bei Ausführung von Aufträgen und im Rahmen von vertraglichen Beziehungen geschädigt wird, hat in der Regel gleich mehrere Anspruchsgrundlagen aus unterschiedlichen Bereichen des BGB. Hier gilt es, für alle Beteiligten eine vertretbare Lösung und angemessenen Ausgleich zu finden.

Wer rechtlich vorsorgt, kann Gerichtsprozesse vermeiden und ist im Streitfall bestens vorbereitet. Recht hängt dann nicht vom Anwalt oder dem Zufall ab.

Jeder Beruf bringt unterschiedliche Rechtsbeziehungen und Rollen mit sich. Dem einen ist man Auftragnehmer, dem anderen Arbeitgeber, dem Dritten Geschäftspartner. Worauf rechtlich jeweils zu achten ist, kann jedermann mit etwas Unterstützung erlernen und jeden Tag anwenden.

Wirtschaft

Wirtschaft ist aus rechtlicher Sicht komplex. Es müssen nicht nur die Rechtsbeziehungen im Außen zu Behörden und Vertragspartnern gepflegt, sondern auch im Inneren eine gesunde rechtliche Infrastruktur geschaffen werden.


GbR, OHG, KG, und GmbH sind die bekanntesten Gesellschaften, welche eine der Grundpfeiler unseres Wirtschaftslebens darstellen. Je nach Gesellschaftsform müssen die Verflechtungen im innen und außen rechtlich unterschiedlich beurteilt werden.

Handelsrecht ist demgegenüber das Recht der Kaufleute. Es betrifft Einzelpersonen mit kaufmännischer Eigenschaft ebenso wie Gesellschaften, die ein Handelsgewerbe betreiben.

Neben EStG, KStG und UStG ist die AO für Steuerrecht die wichtigste Rechtsquelle. Ein Rechtsanwalt insbesondere mit Ausrichtung auf Steuerrecht kann und darf mehr als ein Steuerberater. Nur ein Rechtsawanwalt kann umfassend steuerlich rechtsberatend tätig sein und Ansprüche ggf. gerichtlich geltend machen.

Wer sich selbständig machen oder ein Unternehmen gründen will, fängt oft bei null an. Hier hilft ein individuelles Konzept, das alle notwendigen Rechtsfragen von der eigentlichen Gründung bis zur Homepage klärt, einen Fahrplan enthält und die Steuern im Blick hält.

  • Gründungs- und Firmenbegleitung

  • rechtliche Betreuung des Außenauftritts (Homepage, Printwerbung, Social Media, Kommunikation, AGB, Datenschutzerklärungen, Verschwiegenheitsverpflichtungen, ...)

Rechtsanwältin

Portrait Kristin Kirsch

Rechtsanwältin Kristin Kirsch

Was bedeutet der Anwaltsberuf? Nach offizieller Definition ist der Anwalt/die Anwältin - neben Richter und Staatsanwalt - ein Organ der Rechtspflege. Ich verbinde damit, Ordnung zu schaffen, wo es im Leben Ordnung bedarf und Probleme zu lösen, wenn ein Konflikt beigelegt werden soll. Recht und Gesetz sind Werkzeug und Waffe zugleich. Der Umgang mit ihnen will "gepflegt" sein. Ziel muss sein, Recht für jeden zugänglich, nutzbar und verständlich zu machen.

Mein Herz schlägt für das Schaffen von Dingen. Neben Mediengestaltung, Kunst und Technologie sind mir auch die analogen handwerklichen Prozesse sehr wichtig. So wie kreatives Denken und Realisierung an plastischem Material. Das muss kein Widerspruch zu einer juristischen Laufbahn und dem Anwaltsberuf sein, ganz im Gegenteil: Stärke der Kanzlei liegt in meiner Fähigkeit, Bereiche interdisziplinär miteinander zu verbinden und dadurch Rechtsprobleme juristisch besser aufbereiten zu können. Stereotype baue ich gerne ab.

Geboren in Tegernsee, aufgewachsen im Raum Rosenheim, studiert in München, ausgebildet am LG Traunstein

  • 2008 – Abitur Gymnasium Bad Aibling

  • 2015 – 1. Staatsexamen LMU München, Schwerpunktbereich nationales und internationales Steuerrecht, Rechtsinformatikzertifikat „gut"

  • 2015-2017 – Referendariat in Traunstein/Rosenheim mit Stationen u.a. im Finanzamt und Landratsamt Rosenheim

  • 2017 – 2. Staatsexamen 

  • 2019 – Kanzleigründung

Mitgliedschaften: Rechtsanwaltskammer München, Rescriptum - Akademischer Verein für rechtswissenschaftliche Publikation e.V.

Vergütung

Die Kosten eines Anwaltsbesuchs sind davon abhängig, zu welcher Phase Sie Rechtsrat benötigen.

  • Erstberatungen dienen der ersten rechtlichen Erfolgseinschätzung und dem Kennenlernen vor Übertragung des eigentlichen Mandats. Je nach Zeitfaktor bzw. Aufwand schwankt die Gebühr hierfür zwischen 50 € und 180 €.

  • Die Kosten für außergerichtliche Beratungen, Rechtsgestaltungen und juristische Gutachten kann sich aus den gesetzlichen Vorgaben des Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) ergeben oder anhand einer Vergütungsvereinbarung festgelegt werden. Bei hohen Gegenstandswerten ergibt die gesetzliche Berechnung allerdings oft eine unangemessen hohe Vergütung, so dass Stundensätze und Pauschalpakete besser geeignet sind, kostentransparent und gerecht abzurechnen.

  • In gerichtlichen Angelegenheiten richten sich die Kosten grundsätzlich streitwertabhängig nach dem RVG.

Rechtsschutzversicherungen übernehmen die Kosten eines Anwaltsbesuchs, wenn sie von den versicherten Leistungen umfasst sind. Dies wird durch eine Anfrage bei Ihrer Rechtsschutzversicherung geklärt.

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"Gibt es kostenlose Erstberatungen?"
Kurze Vorgespräche und Telefonate in einer neuen Sache sind in der Regel kostenfrei. Die Furcht vor Kosten sollte einen nicht davon abhalten, Rechtsrat zu erfragen. Es ist aber wie in jedem anderen Lebensbreich so, dass man für Entgeld auch eine wesentlich vielschichtigere, komplexere Antwort erwarten kann, da für die Richtigkeit der Antwort gehaftet wird.

"Warum ist Rechtsberatung so teuer?"
Eine Anwältin bzw. ein Anwalt trägt zunächst das Haftungsrisiko für ihre/seine Arbeit. Berät er/sie falsch, hat das empfindliche Konsequenzen mit sehr hohen Schadensersatzansprüchen zur Folge. Ferner dauert das Universitätsstudium der Rechtswissenschaft - eines der schwersten in Deutschland - und die Ausbildung an die 10 Jahre.
Hinzu kommt, dass oft eine Fehlvorstellung darüber herrscht, was der Anwalt bzw. eine Anwältin überhaupt leistet: Eine Juristin bzw. ein Jurist ist bildlich gesprochen eine Art Architekt, Begutachter, Übersetzer und Stellvertreter zugleich. Für viele Laien mag z. B. die Auflistung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen eine willkürlich Aneinanderreihung von kopierten Textpassagen sein. Individualisierte AGB sind jedoch auf die Interessen des Mandanten zugeschnitten und in sich schlüssig wie ein Haus "konstruiert", wobei Rechtsprechung und aktuelle juristische Entwicklungen immer im Auge behalten werden müssen.

Eine seriöse Anwältin bzw. Anwalt arbeitet kostentransparent. Es kann in den meisten Fällen gut geschätzt werden, wie viel Kosten und wie viele Arbeitsstunden anfallen werden. Trauen Sie sich auch, Ihre Kostenvorstellungen zu kommunizieren und Pauschalpakete statt Stundensätze einzufordern.

Kontakt

Telefonzeiten: Montag bis Freitag 9 - 17 Uhr
Persönliche Termine nach Vereinbarung.
Erstkontakte per E-Mail oder über andere digitale Kanäle werden in der Regel noch sofort am selben Tag beantwortet.

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kanzlei@kirschkanzlei.de
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